Werksübergreifende Restrukturierung der technischen Bereiche zur Reduktion technischer Nutzungsgradverluste an drei Produktionsstandorten eines internationalen Molkereikonzerns
Das Unternehmen: Internationaler Molkereikonzern
Branche: Lebensmittelindustrie / Molkereiprodukte
Umsatz: 11 Mrd. EUR
Mitarbeiter: 20.000 (weltweit)
Situation beim Auftraggeber:
- Im Rahmen der Restrukturierung der deutschen Produktionswerke wiesen drei Standorte erhebliche technische Nutzungsgradverluste auf.
- Die Instandhaltungsorganisation war überwiegend reaktiv ausgerichtet, mit:
- hohen ungeplanten Stillständen
- steigenden Instandhaltungskosten
- fehlender KPI-Transparenz
- uneinheitlichen Material- und Ersatzteilstandards
- mangelnder standortübergreifender Steuerung
- Ziel war eine nachhaltige Steigerung der Anlagenverfügbarkeit und die strukturelle Neuausrichtung der technischen Organisation über drei Werke hinweg.
- Darüber hinaus fehlte eine werksübergreifende Instandhaltungsstrategie, die Ziele, Standards, Kennzahlen und Verantwortlichkeiten verbindlich definiert und steuert.
Besonderheiten:
- Unterschiedliche technische Reifegrade der Werke
- Notwendigkeit schneller Ergebnisse bei laufender Produktion
- Harmonisierung unterschiedlicher Organisationskulturen
- Umstellung von reaktiver auf präventive Instandhaltungsstrategie
- Hohe Erwartungen auf Konzernebene
- Fehlende Kommunikation zwischen den technischen Bereichen der Werke
Unternehmenssitz: Niederlande
Das Mandat: Bereichsleiter Technik
Zeitraum: 21 Monate
Verantwortungsbereich:
- Gesamtverantwortung für Instandhaltung, Energieversorgung, Projektmanagement, Automatisierung, Technischer Einkauf, Gebäude und Lager
- 60 Mitarbeitende
- 7 Direct Reports
- OPEX > 6 Mio. € p.a.
- CAPEX > 10 Mio. € p.a.
- Steuerung und Harmonisierung der technischen Organisation über drei Produktionsstandorte
Auftrag:
Hauptziel:
- Reduktion technischer Nutzungsgradverluste und nachhaltige Steigerung der OEE über drei Werke hinweg.
- Neuausrichtung Instandhaltungsstrategie, Anpassung der Strukturen
Teilziele:
- Entwicklung einer standortübergreifenden Instandhaltungsstrategie
- Harmonisierung technischer Prozesse
- Einführung eines einheitlichen KPI-Systems
- Reduktion ungeplanter Stillstände
- Optimierung der technischen Materialwirtschaft
- Aufbau eines integrierten CAPEX-/OPEX-Controllings
- Nachhaltige Senkung der Instandhaltungskosten
Maßnahmen:
- Werksübergreifende Analyse technischer Verlustzeiten (MTBF / MTTR / OEE)
- Einführung eines einheitlichen KPI-Dashboards für alle drei Standorte
- Standardisierung von Ersatzteilen und technischen Materialien
- Einführung regelmäßiger standortübergreifender Performance-Reviews
- Aufbau einer präventiven und zustandsorientierten Instandhaltungsstrategie
- Einführung klarer Verantwortlichkeiten in der technischen Organisation
- Implementierung von 5S an Produktionslinien
- Einführung eines strukturierten Investitions- und Budgetcontrollings
- Umsetzung konzernweiter Sicherheitsstandards
- Weiterentwicklung der technischen Organisation durch Qualifikations- und Kompetenzmanagement
Erfolge:
- Signifikante Reduktion technischer Nutzungsgradverluste an allen drei Standorten
- Nachhaltige Steigerung der Anlagenverfügbarkeit
- Deutliche OEE-Verbesserung durch systematische Ursacheneliminierung
- Reduktion gebundenen Kapitals im technischen Lager
- Transparente und vergleichbare Steuerung der technischen Performance über drei Werke
- Nachhaltige Professionalisierung der Instandhaltungsorganisation
- Deutliche Verbesserung der Transparenz und Steuerbarkeit von Instandhaltungs- und Investitionsbudgets
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